BHAK & BHAS Bludenz

Grundkurs HTML & CSS

Externe Links


Etwas Theorie

Das Internet lebt von den Hyperlinks, den Verbindungen auf andere Webseiten, die mit einem Mausklick tausende Kilometer virtuell überwinden und die Informationen online verknüpfen. Seiten, auf die nicht gelinkt wird und von denen keine Links wegzeigen, bezeichnet man als tote Enden, Sackgassen auf dem Datenhighway.

Die Adressen im Internet bestehen primär aus Zahlen, so wie bei unserem Übungsserverchen, das unter der Nummer 193.170.42.166 erreichbar ist. Jeder, der in seinem Browser irgendwo auf der Welt nach den Zeichen http:// diese Zahl eingibt, stößt auf die Website www.bhas-bludenz.ac.at.

Damit sich die Surfer nicht relativ "sinnlose" Zahlenfolgen merken müssen, werden diese von den Dynamic Name Servers (DNS) in Worte umgewandelt. So stehen (www.)bhak-bludenz.ac.at und (www.)bhas-bludenz.ac.at für die IPs 193.170.42.165 und 193.170.42.166. Für diese Umwandlung muss man als Domain offiziell registriert sein, unter Umständen eine Gebühr bezahlen und zwei DNS betreiben, von denen aus die relevanten Informationen weltweit verbreitet werden. Wir haben einen DNS selber und einen betreut univie.ac.at für uns.

Somit dürfte klar sein, dass ein Link in Textform zuerst von einem DNS in Zahlen umgewandelt wird, bevor der Surfer zum Ziel weitergeleitet wird. Solange dies eine "Einstiegsadresse" wie http://www.vol.at ist, bleibt die Sache für den Webdesigner einfach. Linkt er allerdings auf eine spezifische Seite auf einem Server, muss er ganz genau auf Groß- und Kleinschreibung achten. Da die Mehrzahl der Server unter UNIX, Linux, NetBSD und Sun Solaris laufen, die im Gegensatz zu Windows in allen Varianten bei Dateinamen und Erweiterungen "case sensitive" sind, werden Dateien mit falscher Schreibung nicht gefunden.

Die Praxis

Wenn also auf eine externe Site bzw. Seite gelinkt werden soll, dann braucht man dazu folgenden Befehl:

<a href="URL">Text</a>.

Konkret lautet der Befehl für einen Link auf AON so:

<a href="http://www.aon.at">AON</a>.

Wenn wir diesen Link anklicken, werden wir feststellen, dass das Ziel im selben Browserfenster angezeigt wird, also die vorher betrachtete Webseite "verschwindet".Das kann mit einem Attribut zum <a>-Tag umgangen werden. Es lautet:

target="_blank". Das bewirkt, dass sich ein neues Fenster mit dem Ziel öffnet. Der wirklich korrekte Link ist also:

<a href="http://www.aon.at" target="_blank">AON</a>. Also: AON.

Wenn sich das Ziel des Links auf demselben Server und im selben Verzeichnis wie die Ausgangsseite befindet, so ist es nicht nötig, die komplette URL anzuführen. Es genügt dann anstelle des absoluten Links ein sogenannter relativer Link, der nur den Dateinamen enthält. So sind diese Seiten alle nur relativ verlinkt. Die Syntax am Ende dieser Seite wäre also auf zwei Arten möglich:

  1. absolut

<a href="http://193.170.42.165/wswd/default.asp">Startseite</a>.

  1. relativ

<a href="default.asp">Startseite</a>.

Absolute Links innerhalb einer Website sind von Nachteil, wenn sich die URL - IP und/oder Domainname - ändert. Dann müssen alle Links händisch nachbearbeitet werden. Bei relativen Links kann die komplette Site einfach auf einen anderen Computer kopiert werden und die Verknüpfungen funktionieren trotzdem.


Aufgabe 25

Verlinke alle bisher erstellten Übungsseiten mit Ausnahme der Datei geruest.htm am Seitenende in einer zweispaltigen, einzeiligen Tabelle - wie unten! - relativ miteinander. Öffne zudem die Datei geruest.htm und erstelle eine Liste mit fünf absoluten Links, wovon sich drei in einem neuen Fenster öffnen sollen, und speichere das Ergebnis mit dem title Linkliste als uebung18.htm ab. Alle zukünftigen Übungsseiten solltest Du beim Erstellen automatisch in dieses Verlinkungssystem aufnehmen.